Hallo ihr Lieben, schnell mal ein paar Gruesse aus dem Internetcafe am Bangkoker Flughafen! Gerade haben wir unsere letzten Australischen Dollar in Thailaendische Baht getauscht und verballern diese nun hier, bevor bald unser Flieger geht. Wir hatten noch eine wunderschoene Zeit in Melbourne mit Mick und Claire, Andreas hat sogar noch eine Surfstunde bekommen (nicht so einfach wie Golf spielen aber die paar Sekunden die man da auf dem Wasser schwebt scheinen toll zu sein..). Ich hoffe ihr verzeit uns wenn ich davon jetzt kein Foto reinstelle, denn mein Account laeuft nur noch ein paar Minuten (stellt euch einfach Andreas in einem hautengen Wetsuit vor
.. also alles weitere erfahrt ihr ja bald persoenlich, wir melden uns!! Allerbeste Gruesse Andreas und Nadja
Gruesse aus Bangkok
Januar 19, 2009 · Hinterlasse einen Kommentar
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Fruehaufsteher am Uluru
Januar 12, 2009 · 3 Kommentare
… und die Zeit verfliegt… nun sind wir schon wieder seit gestern zurueck in Melbourne und haben das Wahrzeichen des australischen Kontinents gesehen - den Uluru. Aber wie immer der Reihe nach: Nach unserer Rueckkehr aus Adelaide haben wir uns einen Tag freigenommen, um die vielen Dinge zu erledigen, die man so erledigen muss: mal richtig ausschlafen, die Uluru-Reisetasche packen und mal wieder ein leckeres Abendessen mit Claire und Mick .

Hoch die Tassen! Sekt schluerfen vorm Uluru.
Am Donnerstag frueh sind wir nach Alice Springs in die Mitte Australiens geflogen, um den langersehnten Ayers Rock endlich mal in “echt” zu bestaunen. Entdeckt und so benannt hat ihn uebrigens William Gosse im Jahre 1873 nach dem damaligen suedaustralienischen Premierminister Ayers. Die Aborigines nennen den Berg aber seit Jahrhunderten Uluru. (Wer noch mehr wissen will: http://de.wikipedia.org/wiki/Uluru). Man fliegt so knapp drei Stunden ehe man im Northern Territory ankommt und dann sieht erstmal nur Rot. Roter Sand(boden) soweit das Auge reicht, bedeckt von Bueschen, Straeuchern und kleinen Baeumen. Wer einmal auf die Landkarte schaut, sieht, dass man dort menschliche Ansiedlungen mit der Lupe suchen muss. Von den ca.21 Millionen Australiern lebt nur 1 Prozent im Northern Territory. Und das, obwohl es von der Groesse her 20 Prozent der Gesamtflaeche Australiens einnimmt.
Und daran aendert sich auch auf der ca. 450 km langen Fahrt von Alice Springs (immerhin 25.000 Einwohner) zum Uluru nicht viel. Man faehrt stundelang durch die Wueste und sieht nichts anderes als roten Sand, Straeucher, eine nicht enden wollende Strasse, ab und zu liegt ein totes Kaenguru am Strassenrand und alle zehn Minuten kommt einem sogar ein Auto oder ein Truck entgegen. Neben dem Uluru gibt es im roten Zentrum Australiens also vor allem eines zu sehen: viel Leere und jede Menge Nichts :-).

Luftspruenge trotz Gluthitze und Fliegenterror.
Und: Millionen von kleinen Fliegen, die einem den letzten Nerv rauben. Aus irgendeinem Grund haben es die kleinen Biester auf unser Gesicht abgesehen. Und sie kennen keine Gnade. Deshalb wedelt man entweder fluchend mit der Hand vor dem Gesicht herum oder man kauft sich ein Fliegennetz fuers Gesicht. Wir haben uns fuer die erstere Variante entschieden. Ich zumindest mit dem maessigen Erfolg, so dass ich mindestens fuenf Fliegen aus meiner Nase wieder herauspusten musste, grr…
Unterwegs waren wir die drei Tage uebrigens mit einer nett zusammen gewuerfelten Truppe verschiedener Nationen (UK, Kananda, Korea, Schweiz, Italien). Unser Guide Klaus war lustigerweise (wie schon am Namen erkennbar) aus Deutschland. Geschlafen haben wir in Zelten (was bei der Hitze besonders Spass gemacht hat
und unser Essen haben – wie es sich fuer echte Camper gehoert - natuerlich selbst zubereitet.

Der Kings Canyon und Nadja.
Bevor wir aber zum Uluru sind, haben wir noch einen Abstecher zum Kings Canyon gemacht. Dafuer mussten wir frueh um fuenf aufstehen, denn bei Temperaturen um 37 Grad kann man nur am fruehen Morgen wandern. Aber die vierstuendige Wanderung in aller Herrgottsfruehe hat sich gelohnt: Einmalige Natur, toller Blick ueber die Gegend und eine Gebirgslandschaft, die einem irgendwie an den Mond erinnert (auch wenn wir dort noch nicht selbst waren).
Ja, und am zweiten Abend unserer Tour kam er endlich: der Uluru: Beim Sonnenuntergang, den Sekt (im Plastikbecher) in der Hand – da waren wir schon schwer beeindruckt! Und ungefaehr zwei- bis dreihundert andere Touristen mit uns. Auch wenn man dort nicht gerade fuer sich allein ist….es ist schon faszinierend, wie sich mitten im flachen Nichts auf einmal dieser rote Koloss erhebt. Aber so richtig kann man das nicht in Worte und Bilder packen, man muss es – so abgedroschen es auch klingt - einfach mal selbst erleben.

Guten Morgen, Uluru! Sonnenaufgang um 6 Uhr frueh.
Apropos selbst erleben: Am naechsten Morgen sind wir um vier aufgestanden. Warum? Um puenktlich zum Sonnenaufgang wieder beim Uluru zu sein, um zu sehen, wie er seine Farbe mit aufgehenden Sonne von einem blassen Braun zu einem leuchtenden Rot aendert. Toll! Drauf geklettert sind wir nicht. Das ist zwar theoretisch moeglich, aber die Aborginis bitten die Besucher das nicht zu tun. Immerhin ist das ein heiliger Ort fuer sie. Also sind wir lieber die 9,4 km um den Uluru herumgelaufen. Und trotz der tollen Kulisse – wir muessen es zugeben – ist man bei knapp 40 Grad und der Dauerbelagerung der nervigen Fliegen nach zwei Sunden Laufen irgenwann einfach nur froh, wenn man wieder im fliegenfreien und klimatisierten Bus sitzt…
Wir haben dann noch ein Nacht in Alice Springs gepennt, aber das Wuestenstaedtchen fanden wir beide nicht so aufregend. Und so waren wir ziemlich froh, dass wir uns am Sonntagmorgen (nach endlich mal wieder mehr als fuenf Stunden Schlaf) in den Flieger setzen konnten, um zurueck in die “Zivilisation” zu fliegen.
Ja, und dort haben wir die Vorzuege des Grossstadtlebens auch gleich wieder in vollen Zuegen genossen: Picknick und Frisbee im botanischen Garten und gemeinsames Essen mit Mick & Claire. Mick hat mal wieder fuer uns gekocht: Szechuan Food, ein sehr scharfe chinesische Kueche. Andreas liebt es , ich hatte es noch noch nie vorher – echt lecker!

Fuers erste Mal gar nicht so schlecht - Andreas spielt Golf.
Heute (in Melbourne) hat Andreas ein Golfstunde von Mick bekommen und wie ich gehoert habe, auch ein paar echt gute Baelle geschlagen. Hier ist Golf naemlich Volkssport, es gibt jede Menge oeffentliche Golfplatze wo man fuer wenig Geld spielen kann. Und ich habe meinen alten Praktikumsplatz (NARI – National Ageing Resaerch Institute) und noch einmal Frank besucht. So jetzt muessen wir aber los, heute ist Kinotag. Und Filme in der englischen Fassung sind einfach toll, um die Sprache zu verbessern und nach einem langen Tag zu relaxen. Letzte Woche haben wir Frost Nixon geschaut, dieses Mal steht Slumdog Millionaire auf dem Programm.
Wir machen los! Allerbeste Gruesse sagen Andreas und Nadja
P.S. Loerchen und Stefan: Ich war erfolgreich (mit der Verwandtensuche) habe Harald und seine Frau Margarete gefunden und nett mit Ihnen telefoniert! Spaeter mehr!
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Silvester in Melbourne
Januar 7, 2009 · Hinterlasse einen Kommentar
Hallo, seid herzlich im neuen Jahr begruesst! Wir hatten ja bereits zehn Stunden vor Euch das Vergnuegen, auf 2009 anzustossen. Wir hoffen, ihr hattet alle eine schoene Zeit mit euren Lieben und habt euch tolle Dinge fuer das neue Jahr vorgenommen:)!
Da wir hier nicht so oft (wir haben einfach keine Zeit oder sind immer unterwegs..) dazu kommen unseren Blog zu vervollstaendigen, werde ich erst einmal versuchen die letzten Tage Revue passieren zu lassen, damit ihr eine Idee habt was wir so treiben….Also naehern wir uns langsam chronologisch an: Beginnen wir am besten im alten Jahr. Von unseren schoenen Weihnachtstagen habt ihr ja bereits gelesen. Danach ging es direkt weiter nach Anglesea, einem kleinen Ort an der Great Ocean Road, ca. 1,5h mit dem Auto von Melbourne entfernt. Micks Onkel Ed hat dort ein Ferienhaus und so ist die halbe Familie nocheinmal zum baden, surfen, barbequeuen und ausspannen dorthin gefahren. Und wir sind natuerlich mit. Neben unserem ersten Bad im Meer haben wir hier auch unser erstes Kaengaruh(fleisch) vom Grill gegessen. Superlecker! In verschieden Sossen und Marinaden eingelegt ein Gedicht! Ich habe mich dann auch noch an die Muscheln rangetraut, da hat sich Andreas dann aber doch lieber urueckgehalten (wie ihr euch vorstellen koenntJ). Aber dafuer haben wir dort im Zelt uebernachtet… und sind dann wieder am 29.12. nach Melbourne zurueckgefahren.

Eben noch im australischen Busch rumgehuepft und jetzt auf Nadjas Gabel: Leckeres Kaengurufleisch vom BBQ-Grill
Am 30.12. haben wir uns mal einen Tag freigeschaufelt, nur fuer so Dinge wie Reiseplanung (Flug zum Uluru buchen), die Plaetze inMelbourne besuchen, an denen wir schon einmal waren (CBD, St.Kilda Beach, West Richmond..) Und dann haben wir noch Frank besucht ( bei dem ich vor vier Jahren gewohnt habe). Von dort aus sind wir dann zur Lygon Street und haben uns im Nova-Kino mal wieder einen Film in der englischen Originalversion angeschaut: The curios case of Benjamin Button (nach der Geschichte von Fitzgerald: Benjamin wird als alter Mann geboren und wird dann immer juenger…). Sehr schoener Film mit Brad Pitt vom Fight Club-Regisseur David Fincher!

Maskenball zu Silvester: Andreas und Mick
Tja, und schon sind wir bei Silvester. Das haben wir wie gesagt mit eine Maskenball gleichzeitig mit dem 60. Geburtstag von Micks Mama in Langwarrin (Suburb von Melbourne) gefeiert. Haben lecker Salat als Mitbringsel gemacht, sind nachmittags raus, haben dort noch eine bisschen geholfen, dann ein bisschen rumgehangen, schick gemacht, Masken aufgesetzt und los gings… es wurde im Garten bei sommerlichen Temperaturen gefeiert, eine paar Freunde haben Musik gemacht und gesungen, ich habe sogar mit Micks Papa getanzt (zu Bryan Adams “Summer of 69″ gabs fuer un skein Halten mehr…) Es war ein toller Abend bzw. eine tolle Nacht mit vielen netten Menschen, wir haben uns sehr wohl gefuehlt…
Die Silvesternacht haben wir auch in Langwaarin uebernachtet und am 1.1. gemeinsam mit Micks Familie gefruehstueckt, der Mama bei Geschenke auspacken zu gesehen und das neue Jahr langsam angehen lassen. .Dann sind wir zurueck nach Melbourne (immer schoen links fahren!), haben ein wenig Schlaf nachgeholt und sind abends mit Mick und Claire, Jess und Mikele (Cousine von Mick und ihr Freund aus Mailand) und Cousin Pat lecker zum Thai in der Brunswickstreet essen gegangen. Das beste daran ist, dass man das Essen teilt und somit in den Genuss von nicht nur einem sondern sieben verschieden Gerichten kommt!

Unsere Gastgeber: Die Bourke-Familie mit Papa Ged, Mama Helen und den Kindern Mick, Claire, Chris und Steve (v.r.n.l.)
Dann mussten wir schon wieder Sachen packen, den am naechsten Morgen (2.1.) ging es weiter nach Adelaide. Mick hat uns sein Auto geborgt und der Papa von Mick hat seine Bruder Peter in Adelaide angerufen und die Uebernachtung klargemacht…so einfach kann es sein. Aber ausfuehrlich wird euch das Andreas erzaehlen… im naechsten Bericht!
Seid lieb gegruesst fuer dieses Mal von Andreas und Nadja
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Happy New Year
Dezember 31, 2008 · 13 Kommentare

"Herzlich willkommen im neuen Jahr" sagen Mick, Claire, Andreas und Nadja!
Hallo Ihr Lieben,
wir sind hier in Melbourne schon mitten in den Vorbereitungen auf Silvester, haben lecker Salat gemacht, buegeln gerade die Kleidchen\Hemden und machen uns schick…denn gleich gehen wir los, fahren zu den Eltern von Mick . Dort findet eine Riesenparty statt, denn Micks Mom hatte letzte Woche 60. Geburtstag und hat alle eingeladen. Gestern haben wir dafuer schon Masken gebastelt (es wird ein Maskenball!): Andreas hat uebrigens eine schoene mit Rot – Weiss- Erfurt drauf:)… So jetzt muessen wir aber los!
Daher bleibt uns in diesem Jahr nur noch Zeit euch auf diesem Wegen einen Guten Rutsch ins neue Jahr zu wuenschen!
Und dann schreibe ich euch was wir die letzten Tage so erlebt haben… und was wir noch erleben werden-versprochen!
Eins kann ich ja schon mal verraten: der Flug zum Uluru ist schon gebucht (freu!), vorher geht es noch nach Adailade und auf Kangaroo Island!
Also, rutscht gut rein, bis naechstes Jahr!
Beste Wuensche und Gruesse von Andreas und Nadja (und Mick und Claire an alle die sie kennen).
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Achte Station: Melbourne
Dezember 27, 2008 · 6 Kommentare

Weihnachtstradition a la Australien: Boule spielen bei Micks Eltern.
Australien hat uns wieder! Wir sind am Heiligen Abend nach zehn Stunden Flug und einem kurzen Airport-Aufenthalt in Kuala Lumpur in Melbourne gelandet. Geraedert, knuelle und fertig – aber sehr froh, wieder hier zu sein. Unsere Freunde Mick und Claire haben uns vom Flughafen abgeholt. Sehr schoen, die beiden wieder zu sehen…..
Ja, und seit dem sind wir eigentlich nur unterwegs: Dinner und Konzert am ersten Abend. Am X-Mas Tag hier (der 25. 12., also einen Tag spaeter als wir) erst Weihnachtslunch und Geschenkezeremonie bei Claires Familie, dann abends bei Micks Eltern in Langwarron (etwa 45 Minuten von Melbourne weg) das gleiche nochmal. Dort haben wir ja bereits vor vier Jahren das Weihnachtsfest verbracht und auch dieses Mal war es wieder relaxt und sehr angenehm. Und natuerlich drueckt es nicht gerade auf die Stimmung, wenn die Sonne scheint und 30 Grad sind.
In Australien (zumindest bei den beiden Familien, die wir kennen) steht an diesem Tag nicht so sehr die Tradition im Vordergrund. Es ist eher ein Fest an dem die ganze Familie und Freunde zusammen kommen und eine entspannte Zeit haben, gemeinsam Essen, picknicken oder Spiele spielen. Zum Weihnachtsspaziergang wird der Frisbee mitgenommen und das Weihnachtsessen am Boxing Day (26.12.) findet als Picknick mit 30 Leuten im Park statt – direkt neben dem Tennisplatz (auf dem Mick und ich von zwei Australiern vernichtend geschlagen wurden). Kurzum: Wir haben ein schoenes, entspanntes Weihnachten verbracht, so dass wir auch ohne unsere Familien und Freunde in der Ferne nicht in den Weihnachtsblues verfallen sind.
Noch ein kurzer Ausblick: Morgen fahren wir zum Geburtstag von Micks Cousine Jess an die Great Ocean Road nach Anglesea. Das ist ungefaehr drei Stunden Fahrt weg. Wir freuen uns schon auf das Meer, dass BBQ und die ersten Surfstunden in unserem Leben…..
Bis bald!
Andreas & Nadja
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Siebte Station: Saigon
Dezember 23, 2008 · 5 Kommentare

Zwei Grinsebacken auf dem Mekong.

Motobikecity Saigon: Gleich wirds Gruen und die Lawine kommt in Fahrt.
In drei Stunden geht unser Flieger nach Australien und in 30 Minuten holt uns das Taxi Richtung Flughafen ab. Also gerade noch genug Zeit, die vergangenen Tage in Saigon auszuwerten.
Erstmal: Puh, ist das warm hier im Sueden Vietnams. Hat uns das Wetter in Hoi An (etwa 600 km entfernt von Saigon) noch eher an den deutschen Fruehherbst erinnert, laeuft der Schweiss hier in Stroemen. 32 Grad und eine ziemlich hohe Luftfeuchtigkeit sorgen hier bei uns fuer tropische Gefuehle. Das erste Mal sind wir wirklich froh, eine Klimaanlage im Zimmer zu haben…..
Vorgestern gab es hier Grund zu feiern! Nee, Nadja und ich haben uns nicht verlobt, auch Nachwuchs ist nicht im Anmarsch. Vielmehr hat Vietnam bei den Asienmeisterschaften den Erzrivalen Singapur besiegt. Das sorgte hier fuer gute Stimmung und einen Auto bzw. Mopedkorso. Zumindest bilde ich mir ein, das gehoert zu haben. Bei dem Dauerhupen hier ist das nicht ganz so leicht rauszuhoeren. Denn die Vietnamesen nutzen ihre Hupe nicht wie wir, sondern eher als Warninstrument und Blinkerersatz. Die Folge: ein einziges und andauerndes Hupkonzert.
Auch wenn uns einige Touris vor dem sechs Millionen-Moloch Saigon und seinen chronisch ueberfuellten Strassen (Einheimische nennen Saigon auch “Motobikecity”) gewarnt haben, uns hat es hier richtig gut gefallen. Auch wenn wir natuerlich zugeben muessen, dass wir ausser dem Backbackerviertel District 1 nicht viel in den zwei Tagen gesehen haben.
Dafuer waren wir gestern fuer einen Tagestrip am Mekong Delta. Das ist nur 130 Kilometer von Saigon entfernt, wegen der Strassen braucht man aber gut drei Stunden bis dahin. Im Mekong Delta fliesst dieser riesige Fluss nach seinen Stationen in China, Kambodscha, Laos etc. ins Meer. In dieser Region leben 21 Millionen Menschen – und viele davon leben von und mit diesem Fluss, einige sogar auf ihm. Und zwar in Hausbooten. Auch Handel und Markt findet auf dem Fluss statt. Was die Leute zu verkaufen haben, haengt meist an einer Bambussstange rum.
So, unser Taxifahrer ist gerade angekommen. Auf geht’s zum Airport. Damit schliessen wir mit einem weinenden Auge das Kapitel Suedostasien und freuen uns auf Australien und ein Wiedersehen mit unseren Freunden und Melbourne. We’re pretty excited!!!!
Achso, und natuerlich wuenschen wir Euch allen ein schoenes Weihnachtsfest und eine tolle Zeit mit Eurer Familie und Euren Freunden.
Weihnachtliche Gruesse aus der Hitze senden
Andreas & Nadja
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Sechste Station: Hoi An, die Zweite
Dezember 20, 2008 · 10 Kommentare

Auf diesem Bild kommt zusammen, was zusammen gehoert: Fischerstaedtchen (hinten) und Fischer (vorn).
Hallo, wenigsten ganz kurz wollen wir uns melden, denn gleich treffen wir uns mit einem netten Paarchen (sie Schwedin, er Englaender), die wir heute kennengelernt haben und gehen noch was gemeinsam trinken (es ist jetzt gleich halb zehn).
Aber der Reihe nach: sind heute um 8.00 Uhr los zu einer Tour nach “My Son”, dass heisst uebersetzt “Schoener Berg”. Ca. 35 km entfernt von Hoi An. Also mit dem Bus dorthin… angekommen war es ganz nett (alte Tempel…), aber wenn wir ehrlich sind: was kann nach Angkor Wat noch kommen?
Dafuer haben wir auf dem Weg zurueck Tanja und Ian (s.o) kennengelernt. Anstatt mit dem Bus sind wir mit dem Boot zurueck und dann haben wir es gewagt: Hoi An ist naemlich die Stadt der (vergleichsweise preiswerten) Schneider! Also: Andreas hat bald zwei massgeschneiderte Hemden und ich ein massgeschneidertes Businesskostuem (wenn es hier nicht passt dann wo?!).
Sind schon (sehr!) gespannt auf morgen, ob denn auch alles passt…
Und noch ein Tipp fuer alle Vietnamreisende: Wir haben hier echt ein tolles Hotel gefunden, was in keinem Reisefuehrer und nicht im Lonely Planet steht, weil es erst vor einem knappen Jahr aufgemacht hat. Das “An Hoi”-Hotel ist nur einen Steinwurf vom Zentrum entfernt, liegt direkt am Fluss, die Zimmer sind sauber, neu und schick. Das Doppelzimmer kostet pro Nacht 16 Dollar (Internet und Fruehstueck inklusive).
Ansonsten koennen wir die Zuhausegebliebenen troesten: auch hier hat es heute geregnet und das Wetter war nicht sooo toll (gefuehlte 18 Grad, grau…).
Morgen geht es mittags weiter nach Saigon (wir fliegen aber diesmal, es reicht erstmal mit Bus fahren
.
Also, ich denke das naechste Mal lest ihr von uns aus Saigon!
Liebe Gruesse
Andreas und Nadja
P.S. Hallo Loerchen, ich glaube da muessen wir Stefan enttaeuschen,reicht denn auch ein handgeschnitztes Auto
? und zum Thema reisen: wohin moechtest DU denn am liebsten?
LG Nadja
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Fuenfte Station: Halong Bay und Hoi An
Dezember 19, 2008 · 3 Kommentare

Nein, dass ist keine Fototapete im Hintergrund. Das ist echt! Wir zwei und die Halong Bay.
Andreas und Nadja gruessen nun aus dem beschaulichen Kuestenstaedtchen Hoi An (Einwohner: 75.0000). Nach der ruhelosen Grossstadt Hanoi etwas durchschnaufen bevor es wieder nach Saigon geht
.
Aber der Reihe nach,wir haben ja damit aufgehoert euch zu erzaehlen das wir zur Halong Bay fahren. Also, das war eine richtig gute Entscheidung! Zwei Tage lang mit dem Boot um die ca. 1000 aus dem Wasser herausragenden Felsen gefahren (wesentlich besserer Standard als damals in Australien und vor allem keinen “bedbugs”..).
Hatten eine nette Truppe und viel Spass (ein Paarchen hat sich sogar waehrend derTour verlobt und alle haben sich gefreut und es gab wieder einen Grund mehr zum Anstossen), haben eineTropfsteinhoehle miteinem “Pink Penis” (ehrlich,das Teil hiess so!) besichtigt und sind auf einer Insel 500 Stufen hinaufgestiegen um die beste Aussicht zu haben. Dann sind wir im noch Kajak in den Sonnenuntergang gepaddelt und fanden es einfach nur schoen… und wichtig: lecker (und viel zu viel) Essen gab es auch,wir haben vegetarisch gewaehlt,mjammm…sogar der Blumenstrauss auf dem Tisch war aus Gemuese
. Und den Rest der Zeit sassen wir einfach auf Deck und haben den Ausblick genossen oder interessante Gespraeche mit all den anderen Reisenden gefuehrt. Die Halong Bay gehoert uebrigens zum Unesco Welterbe.
Aber alles hat einmal ein Ende und so ging es am Tag 2 nachmittags wieder zurueck nach Hanoi und von dort aus direkt zum Busbahnhof, den wir hatten voller AbenteuerlustAden Nachtbus nach Hoi An gebucht- 12 Stunden Fahrt! Zu diesem Zeitpunkt hatten wir nicht bedacht das Vietnamesen durchschnittlich ein paar Zentimeter kleiner als Andreas sind und demzufolge auch die Liegeflaeche etwas kuerzer bemessen ist
. Aber Glueck gehabt: unsere netten Bootsbegleiter haben uns vorgewarnt und gesagt nur ganz hinten gibt es drei etwas laengerer Liegeflaechen (Andreas hat eine bekommen!) und obwohl es etwas ungwohnt war direkt neben anderen wildfremden Menschen zu schlafen war es dann doch nicht ganz so schlimmm… und irgendwann gewoehnt man sich ja sogar an Schlagloecher und schlaeft einfach weiter..
Und wir ihr seht (bzw. lest) sind wir jetzt gut in Hoi An angekommen,haben beim vierten Versuch (mit Hilfe eines netten Einheimischen) das perfekte Hotel gefunden,sind schon ein bisschen unterwegs gewesen,fuehlen uns sehr wohl und gehen gleich wieder Abendessen…
Also, bis bald!
Liebe Gruesse A+N
P.S. Extra Gruesse gehen natuerlich an unsere fleissigen Blogkommentoren
Wir freuen uns immer ueber eure Eintraege! Also an den Dammweg: toll das ihr es geschafft habt, ich bin stolz!
Claudia: Allerbeste Gruesse auch nach Rerik!!! ![]()
Lisa: weitermachen! (was mein ich wohl:bloggen oder das andere…,hihi).
Gabi und Jochen:viel Spass am 21.12 in Andisleben!
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Mit Tag(s) versehen: Halong Bay, Hoi An, Nachtbus
Vierte Station: Hanoi
Dezember 16, 2008 · 5 Kommentare

In solchen Cyclos laesst man sich als Touri durch Hanoi fahren.

Strassenszene in Hanoi: Kabelsalat und Verkehrswirrwarr.
Statt “Suas’dei” sagen wir jetzt “Xin chao” (Guten Tag). Was ich mit diesem weltmaennischen Einstieg sagen will: Wir haben die ueberfuellten Strassen Kambodschas hinter uns gelassen und sind in den noch ueberfuellteren Strassen Vietnams, genauer: Hanois, gelandet. Wir haben also eine 1,5 Millionen-Metropole gegen eine 3,5 Millionen-City eingetauscht. Und dabei war Phnom Penh schon irre genug fuer unseren Geschmack. Diese Stadt ist faszinierend, chaotisch, eine staendige Herausforderung, schmutzig und vor allem eines: nie langweilig!
Das ist das Spannende an Suedostasien. Hier ist alles in Bewegung und es prallen extremste Gegensatze aufeinander. Dort der 100 000$-Gelaendewagen den sich neureiche Kambodschaner leisten, daneben die Bettlerin, die mit ihren zwei Kindern auf der Strasse lebt. Es gab also viel zu sehen und zu verabeiten, nicht immer angenehm, aber dennoch faszinierend.
Aber eigentlich wollte ich ja ueber Hanoi schreiben, wo wir seit gestern Abend sind. Es ist schoen hier, wir fuehlen uns beide auf Anhieb wohl. Und das, obwohl wir uns fuer die heutige (zweite) Nacht eine neue Bleibe gesucht haben. Der Grund: Unsere zunaechst sehr freundlichen Gasthausbesitzer reagierten ziemlich angepisst, als wir unsere morgige Bootsfahrt in der Halong Bay nicht ueber sie buchen wollten. Naja, sind wir halt ins naechste Hotel gegangen. Auch nicht gerade das Hilton, fuer eine Nacht aber okay und mit 12 Dollar sehr erschwinglich.
Ansonsten haben wir uns heute den ganzen Tag durch die chronisch verstopften Strassen und Gassen Hanois gequetscht und durch die hupenden Mopeds geschlaengelt, um wenigstens die wichtigsten Seightseeing-Adressen zu sehen (Ho Chi Minh Mausoleum, Temple of Literature….) und zu Shoppen (Handtasche und Kette fuer Nadja, eine Jacke fuer mich). Also: ein rundum gelungener Tag:-)
Wir packen jetzt Sachen fuer unseren Zweitagestripp in die Halong Bay….morgen um 8 Uhr gehts los.
Mehr dazu spaeter!
Herzliche Gruesse nach Hause
von Andreas & Nadja
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Mit Tag(s) versehen: Halong Bay, Hanoi, Phnom Penh


